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Repertoire

Ordenszeichen als königlicher Schmuck · Mit Prof. Dr. Dirk Syndram

Elbgespräche auf dem THEATERKAHN #40 moderiert von Dipl.-Ing. Karl-Heinz Kloppisch

Ordenszeichen als königlicher Schmuck

Mit Prof. Dr. Dirk Syndram
ehem. Direktor des Grünen Gewölbes und der Rüstkammer, ehem. Stellv. Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Mit der Eröffnung der Festetage im Dresdner Residenzschloss lässt sich noch besser ermessen, welche Bedeutung die Zeichen der großen Ritterorden für die Kurfürsten und Kurfürst-Könige aus dem Haus Wettin besaßen. Nur königliche Majestäten, konnten einen Ritterorden begründen, mit dem sie Loyalität des eigenen Adels erwirkten und Monarchen und Fürsten anderer Staaten freundschaftlich an sich banden. So ist es nicht verwunderlich, dass August der Starke den polnischen Orden des Weißen Adlers begründete, der bis heute der höchste Orden der polnischen Republik ist. Auch wenn man eigentlich nur Ritter eines Ordens sein durfte, so entdeckt man am kostbare gestalteten Mittelpfeiler des Juwelenzimmer in der Schatzkammer Augusts des Starken, dass er sich mit vier unterschiedlichen und widersprechenden Orden schmückte. 

Dieses ELBEGESPRÄCH führt am Beispiel der Schätze des Grünen Gewölbes und der Rüstkammer in die Welt der Ritterorden der frühen Neuzeit ein, in der das Tragen eines Ordenszeichens den Fürsten schmückte und dem Monarchen als Ordenssouverän königlichen Glanz verlieh.

Vortrag mit digitaler Bildpräsentation

Vorstellungen

SO 10.01.   11:00 Uhr
Preis: €23 | €18
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