Stolz und bockig

Überzeugend: die Uraufführung von Holger Böhmes „Bauland“ auf dem Theaterkahn. – Drei Männer – Großvater, Vater, Enkel -, die wenig bis nichts verbindet, haben sich im Familienbetrieb, einer Autowerkstatt, die noch den versifften Charme des PGH-Betriebs atmet, eingefunden. Da der Patriarch Geburtstag hat, will man eigentlich eine Art Burgfrieden einhalten, aber schon zofft man sich. Und zwar heftig.

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Vorgeschichte und Nachspiel

Peter Kube inszenierte „Paarungen“ von Assous auf dem Theaterkahn. – Ein Stück über den Zusammenhang von Midlife-Crisis und suboptimalen  Partnerschaften beziehungsweise deren Optimierung innerhalb der sozialen Kleingruppe als Alternative zur penetranten ehelichen Treue respektive Monogamie – mit szenenweise besonderer Hervorhebung der Rolle des Geldes.

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Zwei Männer, sieben Schüsse

Anke Salzmann inszeniert Schmitts „Enigma“ auf dem Theaterkahn als prickelndes Kammerspiel. – Es taugt zwar nicht zum generationsübergreifenden Schenkelklopfer in großer Familienaufstellung, aber gut für alle denkbaren Zweier- und Dreierkonstellationen. Und gut als Reflektionsgrundlage für alle Arten von Paartherapien.

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Wer spielt da falsch?

Manager in Nöten bei der Uraufführung von Holger Böhmes Stück „Gib alles“ auf dem Theaterkahn. – Vielleicht führt zu viel Hyperaktivität zu Burnout. Das wird man bestimmt bald herausfinden. Viele, die dachten, sie litten an ADS, DSDS, ADAC oder Laktose-Intoleranz, gingen mit dem Zeitgeist und sattelten um auf Burn-out. Wichtig ist, dass es Tabletten dagegen gibt.

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Feurio in Dresden!

In unserem Beitrag zum Themenjahr haben wir „Wagners brennendes Geheimnis“ gelüftet. Seine revolutionären Gedanken, begleitet von Klavier und Violine und untermalt mit einem fulminanten Lichtspektakel, zeigten wir am 11. und 12. Mai. Auf musik-in-dresden.de bekamen wir, unter einem historisch-treffenden Bild,  dafür ein großes Lob: „Zum Richard-Wagner-Jahr 2013 präsentiert der THEATERKAHN Dresden ein unterhaltsames Poem: „Wagners […]

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