zurück

Beitrag im MDR-SACHSENSPIEGEL von René Römer am 1.4.2016. Mit Dank an den Sender! 

Gastspiel

Die Judenbank

Schauspiel von Reinhold Massag

mit

Peter Bause

Gastspiel der Hamburger Kammerspiele
nach einer Inszenierung von Axel Schneider

~~~~~

1937: Dominikus Schmeinta sitzt tagein, tagaus auf "seiner" Bank gegenüber dem Bahnhof von Ottersdorf. Bis die Nazis ihm mit dem Schild "Nur für Juden" das Sitzen auf eben dieser Bank verbieten. Warum, kann ihm niemand sagen, aber verboten ist es. So entbrennt ein Kampf des Dominikus Schmeinta gegen die kafkaeske Bürokratie der Nationalsozialisten, bis er sich in seiner Not an Adolf Hitler wendet und ihn bittet, ihn zum Juden zu machen, damit er wieder auf seiner Bank sitzen kann.

Schelmenstück? Realsatire? Oder auch ein Stück, das in seinem harmlosen Anliegen die Brutalität jener Zeit besonders gut einfängt! Präsentiert von einem bravourösen Peter Bause, der gleich in neun verschiedene Rollen schlüpft.

"Die Judenbank" ist ein Stück, das mit intelligentem Humor, ganz ohne erhobenen moralischen Zeigefinger, das Leben von linientreuen Dorfbewohnern und zerrissenen Familien in Deutschland zur Zeit des Nationalsozialismus schildert.

Pressestimmen:

Den leisesten und überzeugendsten Theatertext zum Thema Nationalsozialismus hat Reinhold Massag geschrieben: ein anrührendes, fein gearbeitetes Einpersonenstück.
Süddeutsche Zeitung

Ein ernster, ein wichtiger Stoff. Und ein unbedingt sehenswerter Theaterabend. Hamburger Abendblatt

Ein bewegender Theaterabend, ein großer Erfolg für Peter Bause! Hamburger Morgenpost

Ein runder, kurzweilig-unterhaltsamer Abend, der Fragen zulässt aber nicht aufdrängt. Livekritik.de

Wie nur wenige beherrscht Bause die Kunst des Solos.
Hamburger Abendblatt

Dauer: 1h 20 min

Theatertag (Karten zu 11 Euro auf allen Plätzen):
Do., 27.04.2017, 20 Uhr Karten