Sonderveranstaltung zum 13. Februar

Die Hundeblume

Ein Wolfgang-Borchert-Abend

Friedrich-Wilhelm Junge liest "Die Hundeblume" und weitere Erzählungen.
Uta Simone singt Auszüge aus dem von
Michael Fuchs komponierten Liederzyklus "Laternenträume" nach Gedichten von Wolfgang Borchert.

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Wolfgang Borchert gilt als einer der wichtigsten und bekanntesten Autoren der Nachkriegsliteratur. Er fängt schon als Jugendlicher an zu schreiben, macht nach dem Schulabschluss eine Buchhändlerlehre, arbeitet aber auch kurzzeitig als Schauspieler. 1941 wird er 20-jährig zum Kriegsdienst eingezogen und erkrankt schwer. Die Spätfolgen dieser Erkrankung führen zu seinem frühen Tod 1947.

Mit seinem wohl berühmtesten Werk, dem Heimkehrer-Drama "Draußen vor der Tür", und zahlreichen Kurzgeschichten und Gedichten können sich viele Menschen im Nachkriegsdeutschland identifizieren. Entstanden während eines Krankenhausaufenthalts des bereits schwer kranken Schriftstellers, markiert "Die Hundeblume" einen einschneidenden Wendepunkt in seinem Werk von den frühen Gedichten zu den Kurzgeschichten aus seinen letzten beiden Lebensjahren, die neben "Draußen vor der Tür" den Grundstein für seine Popularität legten.

(©  LeMO-Biografien, www.hdg.de/lemo/biografie/wolfgang-borchert.html / Wikipedia)