
In der Dreikönigskirche Dresden, Hauptstraße:
Der Traum eines lächerlichen Menschen
Monolog für einen Schauspieler
nach der Erzählung von F. I. Dostojewski
Mit: Friedrich-Wilhelm Junge
Musik: Michael Fuchs
Spielleitung: Klaus Dieter Kirst
"Ich bin ein lächerlicher Mensch" mit diesen Worten beginnt der Held, und in seiner Verzweiflung
beschließt er, Selbstmord zu begehen. Seine Müdigkeit verhindert dies jedoch und er verfällt
in einen phantastischen Traum: In ihm begeht er tatsächlich Selbstmord und ein fremdes Wesen nimmt
ihn mit auf einen anderen Stern. Dort erlebt er Menschen im Paradies des Glücks, der Liebe und der
vollkommenen Harmonie. Doch er muss mit ansehen, wie diese Menschen der Lüge verfallen. Was niemals
war, plötzlich gibt es Hass und Mord, Krieg und Elend unter ihnen. In unsagbarer Qual begreift der
Erdenmensch, die Unschuldigen verdorben zu haben. Das Paradies ist verloren - Er erwacht, eine Vision
zu verkünden
Pressestimme: "... Die Balance zwischen professioneller Distanz und ganz persönlichem Beteiligtsein,
zwischen erläuterndem Wort und Original hat Junge. Fast sachlich ... klingt das, auch wenn vom
scheinbaren Suizid die Rede ist oder von einem fernen Stern, von der plötzlich entdeckten Schönheit
einer Landschaft... Da scheint auch der Begriff der Mitteilung wieder etwas von seiner ursprünglichen
Bedeutung zurückzubekommen - der des Miteinander-Teilens halt." DNN