Der Feind, der Freund

Uraufführung „Lothar und der große Geist“ mit Tom Pauls und Jörg Schüttauf auf dem Theaterkahn. – Eine Komödie – aber eine mit sehr ernsten Untertönen, eine, die einem ins Gewissen redet, bei der einem das Lachen gelegentlich sogar im Halse stecken bleibt.

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Stolz und bockig

Überzeugend: die Uraufführung von Holger Böhmes „Bauland“ auf dem Theaterkahn. – Drei Männer – Großvater, Vater, Enkel -, die wenig bis nichts verbindet, haben sich im Familienbetrieb, einer Autowerkstatt, die noch den versifften Charme des PGH-Betriebs atmet, eingefunden. Da der Patriarch Geburtstag hat, will man eigentlich eine Art Burgfrieden einhalten, aber schon zofft man sich. Und zwar heftig.

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Vorgeschichte und Nachspiel

Peter Kube inszenierte „Paarungen“ von Assous auf dem Theaterkahn. – Ein Stück über den Zusammenhang von Midlife-Crisis und suboptimalen  Partnerschaften beziehungsweise deren Optimierung innerhalb der sozialen Kleingruppe als Alternative zur penetranten ehelichen Treue respektive Monogamie – mit szenenweise besonderer Hervorhebung der Rolle des Geldes.

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Zwei Männer, sieben Schüsse

Anke Salzmann inszeniert Schmitts „Enigma“ auf dem Theaterkahn als prickelndes Kammerspiel. – Es taugt zwar nicht zum generationsübergreifenden Schenkelklopfer in großer Familienaufstellung, aber gut für alle denkbaren Zweier- und Dreierkonstellationen. Und gut als Reflektionsgrundlage für alle Arten von Paartherapien.

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Wer spielt da falsch?

Manager in Nöten bei der Uraufführung von Holger Böhmes Stück „Gib alles“ auf dem Theaterkahn. – Vielleicht führt zu viel Hyperaktivität zu Burnout. Das wird man bestimmt bald herausfinden. Viele, die dachten, sie litten an ADS, DSDS, ADAC oder Laktose-Intoleranz, gingen mit dem Zeitgeist und sattelten um auf Burn-out. Wichtig ist, dass es Tabletten dagegen gibt.

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