„Wie geht sächsisch?“

20. Juni 2016 // 20 Uhr // Sonderveranstaltung der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem Theaterkahn

kuk_plakat2016In der 6. Folge des satirisch-politischen Redewettstreits „Wir reden uns um Kopf und Kragen“ stellen Redner aus Politik und Kabarett ihre ganz eigenen Vorschläge für eine sächsische Image-Kampagne vor.

Nach den traditionellen Repliken von Politikwissenschaftler Prof. Dr. Werner Patzelt, dem Psychologen Heiko Sill und dem Direktor der Landeszentrale für Politische Bildung, Frank Richter, stimmt das Publikum über den besten Slogan ab, der von verschiedenen Vertretern aus Kunst, Kultur, Politik und …? in unterhaltsamen 7-Minuten-Beiträgen vorgeschlagen, verfochten und verteidigt werden soll.

Diese „Vertreter“ werden sein (in alphabetischer Reihenfolge): die Geschäftsführerin der Dresden Marketing Gesellschaft Dr. Bettina Bunge, Christian Hartmann, MdL (CDU), Unternehmerin und Autorin Antje Hermenau, der Pantomime Ralf Herzog, der Landesvorsitzende von DIE PARTEI Sachsen Steffen Retzlaff und Franziska Schubert, MdL (GRÜNE). Das satirische Entrée übernimmt Kabarettist und Autor Philipp Schaller.

Karten gibt es online oder an der Theaterkasse zum Preis von 15 € (ermäßigt 10 €).

Organisation: Agentur müller & bünker | dresden

Der Feind, der Freund

Uraufführung „Lothar und der große Geist“ mit Tom Pauls und Jörg Schüttauf auf dem Theaterkahn

Könnten kaum gegensätzlicher sein, sind sich aber ähnlicher, als sie glauben: Lothar (Tom Pauls, l.) und Lothar (Jörg Schüttauf).

Von Christian Ruf, Dresdner Neueste Nachrichten vom 08. Februar 2016, Seite 9 als pdf

„Großer Geist, steh mir bei, dass ich über keinen Menschen urteile, bevor ich nicht einen halben Mond in seinen Mokkasinns gegangen bin.“ So steht es geschrieben. Gleich auf Seite Zwo des Programmheftes zum Stück „Lothar und der große Geist“, das jetzt auf dem Theaterkahn seine Uraufführung erlebte. Kluger und deshalb gern zitierter, weil ganz auf die endlose Tiefe alter Indianerweisheit bauender Spruch – bleibt zu hoffen, dass er nicht eine ähnliche Fälschung ist, wie die gern zitierte und von der Öko-Bewegung gar als eine Art fünftes Evangelium erachtete Rede des Häuptlings Seattle (eigentlich Seeath), der Sätze wie „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden die Menschen feststellen, dass man Geld nicht essen kann“ nie gesagt hat.

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